Eine Tic-Tac-große Glühbirne, die so viel Licht abgibt wie eine Straßenlaterne, kann einen Blick auf die hocheffiziente Beleuchtung der Zukunft werfen. Die von Luxim in Sunnyvale, Kalifornien, entwickelte Glühbirne verwendet Plasmatechnologie, um ihre Helligkeit zu erreichen.

Die winzige Glühbirne enthält in der Mitte ein Argongas sowie eine Komponente, die als "Puck" bezeichnet wird. Der Kolben ist teilweise in ein dielektrisches Material eingebettet. Wenn dem Puck elektrische Energie zugeführt wird, wirkt der Puck wie eine elektrische Linse. Es erhitzt das Argon auf eine Temperatur von 6000 Grad Kelvin und wandelt das Gas in ein Plasma um, das Licht abgibt.

Das Plasma, dessen 6000-Grad-Temperatur der der Sonnenoberfläche ähnelt, sendet ebenfalls ein Spektrum aus, das dem Spektrum des Sonnenlichts sehr ähnlich ist.

Die Plasma-Lampe verbraucht 250 Watt und erreicht etwa 140 Lumen pro Watt, was sie sehr hell und hocheffizient macht. Im Vergleich dazu erreichen herkömmliche Glühbirnen und High-End-LEDs etwa 15 bzw. 70 Lumen pro Watt.

"Ein entscheidender Vorteil ist, dass die Energie ohne Elektroden in die Glühbirne eingespeist wird, sodass Sie keine elektrischen Anschlüsse benötigen, um die Energie in die Glühbirne einzuspeisen", erklärte Tony McGettigan, CEO von Luxim, gegenüber ZDNet.

Luxim nutzt verschiedene Versionen seiner elektrodenlosen Plasmatechnologie, um Beleuchtungen für ultrahelle Projektionsdisplays, Einzelhandels- und Straßenbeleuchtung, Mikroskopbeleuchtung und verschiedene medizinische Anwendungen zu entwickeln.

Weitere Informationen: Luxim.com

via: ZDNet